Textumi und QuillBot auf einen Blick
Geprüft am 20.10.2026. Die Hauptwebsite von QuillBot ließ sich nicht automatisiert auslesen. Die Angaben zu QuillBot stammen deshalb aus dem Blog von QuillBot und aus seinen Einträgen im Chrome Web Store, im Add-on-Store von Edge und im App Store. Die Angaben zu Textumi stammen aus unserem Produkt.
| Textumi | QuillBot | |
|---|---|---|
| Sprachen der Erkennung | 20 Textsprachen; Englisch und Ukrainisch sind am längsten im Einsatz | Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch, Niederländisch und Portugiesisch, laut seinem Blog |
| Prüfung ohne Konto | Ja, nur mit dem KI-Detektor: 5 bis 250 Wörter, drei Prüfungen am Tag | Ja, unter 1200 Wörtern pro Scan; laut seinem Blog sechs Scans am Tag ohne Konto |
| Maximale Textmenge pro Prüfung | 12.000 Zeichen mit Konto | Längere Texte und das Hochladen mehrerer Dokumente auf einmal mit Premium |
| Darstellung des Ergebnisses | Eine von fünf Einstufungen auf einer Anzeige, dazu die Passagen, auf denen sie beruht | Prozentwerte und vier Kategorien von KI-generiert bis von Menschen geschrieben, Satz für Satz markiert |
| Humanizer | Ja, Fakten, Namen und Zahlen werden mit dem Original abgeglichen | Ein KI-Humanizer und ein Paraphrasierungstool, als eigene Tools aufgeführt |
| Plagiatsprüfung | Nein | Ja, ein eigener Plagiatsprüfer |
| Text aus Dateien und Webseiten | DOCX, PDF, ODT, RTF, TXT und MD bis 10 MB, öffentliche Webseiten, Text in PNG- und JPEG-Bildern | Text einfügen oder ein Dokument hochladen; mehrere Dokumente auf einmal mit Premium |
| Native macOS-App | Ja, für Macs mit Apple-Chip | QuillBot für macOS wird in seinem Blog genannt; ob die App den Detektor enthält, steht dort nicht |
| Connector für KI-Assistenten (MCP) | Ja, für Claude, ChatGPT und andere Assistenten, die MCP unterstützen | Auf den Seiten nicht aufgeführt |
| Browsererweiterungen und Smartphone-Apps | Chrome-Erweiterung; keine Smartphone-App | Erweiterung für Chrome und Edge mit dem Detektor; Safari-Erweiterung; iPhone-App mit KI-Erkennung |
| Anfrageverlauf | Privater Verlauf für 30 Tage in den Tarifen „Einzelperson“ und „Professionell“ | Siehe Datenschutzerklärung von QuillBot |
| Preise | Siehe Preisseite von Textumi | Siehe Preisseite von QuillBot |
Wie die beiden Tools ein Ergebnis anzeigen
Auf einer Anzeige, die von „Mensch“ bis „KI“ reicht, setzt Textumi einen Zeiger. Das Ergebnis erhält eine von fünf Einstufungen, von „Von Menschen geschrieben“ bis „KI-generiert“. Mit einem Konto siehst du außerdem, welche Passagen am stärksten ins Gewicht gefallen sind. Bei einem Text unter 50 Wörtern zeigt Textumi statt einer Einstufung „Zu wenig Text für eine Einschätzung“.
Vier Kategorien verwendet QuillBot, um einen Text einzuordnen: KI-generiert, KI-generiert und von KI überarbeitet, von Menschen geschrieben und von KI überarbeitet sowie von Menschen geschrieben. Laut seinem Blog weist der Bericht Prozentwerte für KI-generierte und von KI überarbeitete Inhalte aus. Außerdem zeigt er das Ergebnis Satz für Satz, wobei zu jedem markierten Satz eine Erklärung steht.
Eine Einstufung und ein Prozentwert sind beide die Schätzung eines Modells anhand der Formulierungen. Keines von beiden beweist, wer einen Text geschrieben hat, und ein Prozentwert ist kein gemessener Anteil an erzeugtem Text.
Welche Sprachen die beiden Detektoren abdecken
Textumi erkennt KI-Texte in 20 Textsprachen. Die Detektoren für Englisch und Ukrainisch kommen am längsten zum Einsatz. Für die übrigen Sprachen wurden die Detektoren mit einer kleineren Auswahl an Texten entwickelt und getestet, und einige davon übersehen viele KI-Texte aus anderen Textsorten. Mit einer längeren Passage fällt das Ergebnis dort stabiler aus.
Der Blog von QuillBot nennt für den KI-Detektor sechs Erkennungssprachen: Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch, Niederländisch und Portugiesisch. Polnisch und Ukrainisch stehen nicht auf dieser Liste.
Einen Entwurf überarbeiten: zwei verschiedene Ansätze
Der Humanizer von Textumi arbeitet im selben Konto wie der Detektor. Er überarbeitet einen Entwurf so, dass er natürlicher klingt. Anschließend gleicht er die neue Fassung mit deinem Original ab: Fakten, Namen und Zahlen, exakte Bezeichnungen wie Begriffe in Anführungszeichen sowie die Logik jedes Satzes. Scheitert eine Fassung an diesen Prüfungen, wird sie nicht angezeigt. Dein Original bleibt neben dem Ergebnis stehen.
Der Humanizer verarbeitet 50 bis 2000 Wörter auf Englisch und bis zu 1000 Wörter in den anderen Sprachen. Er verspricht keinen niedrigeren Wert in irgendeinem Detektor.
QuillBot bietet ein Paraphrasierungstool und daneben einen eigenen KI-Humanizer an. Laut seinem Blog kannst du Text aus dem Detektor direkt an das Paraphrasierungstool schicken.
Wo du die beiden Tools nutzen kannst
Ein einziges Konto genügt, um Textumi an vier Orten zu nutzen. Im Browser nimmt der Arbeitsbereich eingefügten Text, Dateien und öffentliche Webseiten an. Textumi für Chrome prüft und überarbeitet Texte auf jeder Webseite in einer Seitenleiste. Mit Textumi für macOS bleiben der KI-Detektor und der Humanizer in einer Leiste über deinen anderen Apps bereit. Voraussetzung dafür ist ein Mac mit Apple-Chip. Über den MCP-Connector kommt Textumi in Claude, ChatGPT und anderen Assistenten zum Einsatz: Diese prüfen damit einen Text und überarbeiten ihn direkt im Chat.
QuillBot ist im Browser und auf dem Smartphone für dich da. Seine Erweiterung für Chrome und Edge enthält eine KI-Erkennung, eine Safari-Erweiterung gibt es im Mac App Store, und die iPhone-App erkennt KI auf Satzebene und im ganzen Dokument. Sein Blog nennt außerdem QuillBot für macOS.
Wenn du in einem Editor im Browser schreibst, prüft Textumi für Chrome den markierten Text und kann einen umgeschriebenen Text zurück in das Feld setzen, das du gerade bearbeitest. Eine Smartphone-App hat Textumi nicht.
Datenschutz und Verlauf
Textumi legt eingereichte Texte und Ergebnisse verschlüsselt ab. Die Erkennung wird auf den eigenen Servern von Textumi ausgeführt. Beim Umformulieren gelangt der Text außerdem zum externen Anbieter des KI-Modells; welcher Anbieter das ist, steht in unserer Datenschutzerklärung. Im privaten Verlauf der Tarife „Einzelperson“ und „Professionell“ werden Anfragen 30 Tage lang aufbewahrt, und du kannst sie auch früher löschen. Ein Text aus einer Prüfung ohne Konto bleibt ungespeichert.
Laut seinem Eintrag im Chrome Web Store verarbeitet QuillBot nur, was für seine Vorschläge nötig ist, und verkauft deine Daten nicht. Die vollständigen Regeln findest du in der Datenschutzerklärung von QuillBot.
Für wen sich welches Tool eignet
QuillBot passt zu dir, wenn du ohnehin mit dem Paraphrasierungstool oder der Grammatikprüfung schreibst. Das gilt auch, wenn du die KI-Erkennung auf deinem iPhone haben möchtest oder wenn du eine Plagiatsprüfung und das Hochladen mehrerer Dokumente auf einmal brauchst. Für einfache Scans brauchst du dort kein Konto.
Textumi passt zu dir, wenn du Detektor und Humanizer mit Faktenprüfung in einem Konto nutzen möchtest. Das gilt auch, wenn du eine native App auf deinem Mac haben willst oder Prüfungen und Überarbeitungen direkt aus deinem KI-Assistenten heraus starten möchtest. Außerdem passt es, wenn du Texte in einer Sprache prüfst, die nicht zu den sechs von QuillBot gehört, etwa Polnisch oder Ukrainisch. Und wenn dir eine klare Einstufung mit den zugrunde liegenden Passagen lieber ist, passt es ebenfalls.
Quellen und Marken
Quellen
- Blog von QuillBot, Artikel über den eigenen KI-Detektor: Sprachen, Scans ohne Konto, Kategorien, Hochladen mehrerer Dokumente, Humanizer und Paraphrasierungstool. Geprüft am 20.10.2026.
- Blog von QuillBot, Vergleich von KI-Detektoren: Wörter pro Scan, Scans pro Tag, keine Anmeldung nötig. Geprüft am 20.10.2026.
- Erweiterung von QuillBot im Chrome Web Store: KI-Erkennung in der Erweiterung, Angaben zum Umgang mit Daten. Geprüft am 20.10.2026.
- iPhone-App von QuillBot im App Store: KI-Erkennung auf Satzebene und im ganzen Dokument. Geprüft am 20.10.2026.
QuillBot ist eine Marke ihres Inhabers. Textumi ist weder mit QuillBot noch mit Learneo verbunden und wird von ihnen weder unterstützt noch empfohlen. Textumi hat diesen Vergleich über das eigene Produkt und einen Mitbewerber auf Grundlage öffentlicher Informationen verfasst.
Häufige Fragen
Ist Textumi eine Alternative zum KI-Detektor von QuillBot?
Welche Lösung passt, richtet sich nach deinem Bedarf. Textumi ist eine Alternative, wenn du eine macOS-App, einen Connector für deinen KI-Assistenten, eine Erkennung in Sprachen wie Polnisch und Ukrainisch oder einen Detektor und Humanizer mit Faktenprüfung in einem Konto möchtest. Geht es dagegen um eine Smartphone-App, das Hochladen mehrerer Dokumente oder eine Plagiatsprüfung, bietet QuillBot das, Textumi hingegen nicht.
Welcher Detektor ist genauer, Textumi oder QuillBot?
Diese Aussage stellen wir nicht auf. Jedes Unternehmen prüft mit eigenen Texten, und die Ergebnisse lassen sich nicht miteinander vergleichen. Jeder Detektor kann menschliche Texte markieren und KI-Texte übersehen. Am häufigsten passiert das bei kurzen, überarbeiteten oder übersetzten Texten. Am fairsten testest du selbst: Nimm dir ein paar Texte vor, deren Herkunft du kennst, lass beide Tools sie prüfen und vergleiche, was jedes davon anzeigt.
Kann ich die Tools ohne Konto nutzen?
Ja. QuillBot prüft Texte unter 1200 Wörtern ohne Anmeldung, und sein Blog nennt sechs solcher Scans am Tag. Der KI-Detektor von Textumi prüft ohne Konto Texte mit 5 bis 250 Wörtern, bis zu dreimal am Tag; für den Humanizer brauchst du ein Konto.
Funktioniert der KI-Detektor von QuillBot auf Polnisch?
Der Blog von QuillBot nennt für seinen KI-Detektor sechs Erkennungssprachen: Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch, Niederländisch und Portugiesisch. Polnisch gehört nicht dazu. Der Detektor von Textumi deckt dagegen 20 Sprachen ab, darunter Polnisch und Ukrainisch. Am längsten im Einsatz sind die Detektoren für Englisch und Ukrainisch; bei Polnisch liefert eine längere Passage ein stabileres Ergebnis.
Wie hängen QuillBot und Scribbr zusammen?
QuillBot schreibt in seinem Blog, dass es zu Learneo gehört, und laut der spanischen Detektorseite von Scribbr läuft dieser Detektor über den Dienst QuillBot. Textumi nutzt eigene Detektormodelle, die im eigenen Haus entwickelt und abgestimmt werden. Textumi und Scribbr vergleichen wir auf einer eigenen Seite.
Von ChatGPT geschrieben? Kann eines der Tools das erkennen?
Beide lesen die Formulierung eines Textes, nicht seine Entstehung. Der Detektor von Textumi nennt nie ein Modell. Weil wir ihn nicht gesondert mit ChatGPT getestet haben, macht er keine Aussage über ein einzelnes Modell. Welches Tool eine Einstufung oder einen Prozentwert anzeigt, ändert daran nichts: Beides ist eine Schätzung anhand des Stils und kein Beweis für die Urheberschaft.
