Welche Dateien du importieren kannst
Öffne im Arbeitsbereich das Menü über dem Editor und wähle „Datei oder Webseite“. Du kannst DOCX-, PDF-, ODT-, RTF-, TXT- und MD-Dateien mit bis zu 10 MB importieren.
Textumi holt den Text aus der Datei und fügt ihn in den Editor ein, wo du ihn vor jeder Prüfung lesen und kürzen kannst. Die Datei selbst wird nicht gespeichert.
- Word- und andere Office-Dokumente: DOCX aus Microsoft Word oder Google Docs, ODT aus LibreOffice sowie RTF.
- PDFs mit Textebene, wie sie entstehen, wenn du ein Dokument aus einem Textprogramm als PDF exportierst oder druckst.
- Reine Text- und Markdown-Dateien, etwa für Entwürfe aus einer Notiz-App oder einem Code-Editor.
Ein gescanntes PDF ist ein Bild von Seiten ohne Textebene, darin gibt es also keinen Text, den man herausholen könnte. Für solche Seiten nutzt du die Texterkennung aus Bildern, die weiter unten beschrieben ist.
Eine passwortgeschützte oder beschädigte Datei kann nicht gelesen werden. Entferne den Schutz in dem Programm, mit dem sie erstellt wurde, speichere eine neue Kopie und importiere diese.
Eine Webseite über ihre Adresse prüfen
Im selben Fenster kannst du die Adresse einer öffentlichen Webseite einfügen und „Text abrufen“ wählen. Textumi lädt die Seite und behält ihren Haupttext; Navigation und anderes Beiwerk lässt es weg, so gut es geht.
Die Seite muss für alle zugänglich sein: eine Adresse, die mit https:// oder http:// beginnt und sich ohne Anmeldung öffnen lässt. Seiten hinter einem Login, einer Bezahlschranke oder einer Cookie-Wall liefern meist wenig oder gar keinen Text.
Textumi liest die Seite so, wie sie ausgeliefert wird, und führt ihre Skripte nicht aus. Text, den eine Seite erst nach dem Laden im Browser aufbaut, kann deshalb fehlen. Kopiere ihn in diesem Fall von der Seite und füge ihn in den Editor ein.
Wie eine Datei wird auch die Seite nicht gespeichert. Wirf vor der Prüfung immer einen Blick auf den importierten Text: Eine verirrte Bildunterschrift oder ein Kommentarbereich kann das Ergebnis verändern.
Text in Screenshots und Fotos
Gibt es den Text nur als Bild, etwa als Screenshot, als Foto einer gedruckten Seite oder als eingescanntes Blatt, wähle im selben Menü „Bild“. Textumi erkennt den Text in einer PNG- oder JPEG-Datei und fügt ihn in den Editor ein.
Die Texterkennung ist für englische und ukrainische Texte getestet. Jede Erkennung kann ein Wort falsch lesen, vergleiche das Ergebnis also mit dem Bild, bevor du eine Prüfung startest.
In den Tarifen „Einzelperson“ und „Professionell“ bietet der Arbeitsbereich die „Erweiterte Erkennung“ an, die ein externer KI-Anbieter übernimmt, der in der Datenschutzerklärung genannt ist. Die „Standarderkennung“ läuft auf Textumis eigenen Systemen und steht in jedem Tarif zur Verfügung.
In Textumi für macOS wird Text in Bildern direkt auf dem Mac erkannt, und die App öffnet außerdem TXT-, Markdown-, RTF-, DOCX- und HTML-Dateien sowie PDFs mit Textebene.
Lange Dokumente: Teil für Teil prüfen
Eine Prüfung nimmt bis zu 12.000 Zeichen an. Ein Bericht, eine Abschlussarbeit oder ein langer Artikel ist meist länger, prüf ihn also in Teilen, die seiner eigenen Gliederung folgen: ein Unterkapitel, der Hauptteil eines Artikels, ein Aufsatz nach dem anderen.
Häufig bringt ein Import mehr Text mit, als eine Prüfung annimmt. Behalte dann den Teil, den du prüfen willst, und entferne den übrigen Text. Wiederhole danach dasselbe mit dem nächsten Teil. Unter Umständen wird eine sehr lange Datei nur teilweise importiert. Teile in diesem Fall das Dokument auf und importiere die Stücke einzeln.
Nimm vor jeder Prüfung heraus, was nicht der eigene Text der Verfasserin oder des Verfassers ist: Literaturverzeichnisse, lange Zitate, Tabellen, Code und Standardtexte wie Kopfzeilen und Rechtshinweise.
Was der Detektor tatsächlich liest
Der Detektor liest nur die Wörter. Schriftarten, Layout, Bilder, Kommentare und die Metadaten der Datei spielen für das Ergebnis keine Rolle, ebenso wenig das Programm, mit dem die Datei erstellt wurde.
Er benennt das Ergebnis mit einer von fünf Einstufungen, von „Von Menschen geschrieben“ bis „KI-generiert“, und markiert bis zu drei Absätze ab 50 Wörtern, die am stärksten ins Gewicht fielen. Bei einem Text unter 50 Wörtern bekommst du statt einer Einstufung „Zu wenig Text für eine Einschätzung“.
Jede Einstufung ist eine Einschätzung anhand des Schreibstils, kein Beweis dafür, wer den Text geschrieben hat, und sie sagt nichts darüber, ob er abgeschrieben wurde: Textumi prüft nicht auf Plagiate.
Warum wurde mein Text als KI markiert?Wie zuverlässig sind KI-Detektoren?
Häufige Fragen
Kann ich ein PDF auf KI prüfen?
Ja, wenn das PDF eine Textebene enthält. Importiere es über „Datei oder Webseite“ in den Arbeitsbereich. Im Editor schaust du dir den ausgelesenen Text an und prüfst ihn in Teilen von bis zu 12.000 Zeichen. Ein gescanntes PDF hat keine Textebene. Bei solchen Seiten lässt du den Text aus einem Bild der Seite erkennen und prüfst danach diesen Text.
Kann ich eine Word-Datei auf KI prüfen?
Ja. Importiere die DOCX-Datei mit bis zu 10 MB im Arbeitsbereich, dann fügt Textumi ihren Text in den Editor ein. Entferne Literaturverzeichnis, Zitate und Tabellen und prüf anschließend einen Abschnitt nach dem anderen. Ein Dokument aus Google Docs kannst du vorher als DOCX-Datei herunterladen und dann genauso importieren.
Wird meine Datei nach dem Import gespeichert?
Nein. Textumi holt den Text aus der Datei, speichert die Datei selbst aber nicht. Für den Text, den du danach prüfst, gelten dieselben Regeln wie für jede andere Anfrage. In den Tarifen „Einzelperson“ und „Professionell“ bleibt er 30 Tage in deinem privaten „Verlauf“, sofern du ihn nicht früher löschst. In den übrigen Tarifen kannst du das Ergebnis bis etwa eine Stunde nach Abschluss der Anfrage öffnen; danach ist es für dich nicht mehr verfügbar, und der Text wird innerhalb von 7 Tagen gelöscht.
Warum kam beim Import einer Webseite kein oder nur ein Teil des Textes an?
Womöglich verlangt die Seite eine Anmeldung. Denkbar ist auch, dass sie hinter einer Bezahlschranke oder Cookie-Wall liegt oder ihren Text erst nach dem Laden mit Skripten aufbaut, die Textumi nicht ausführt. Importieren lassen sich nur öffentliche Seiten, die ohne Anmeldung laden. Fehlt der Text, kopiere ihn von der Seite und füge ihn in den Editor ein.
Kann ich ein Dokument ohne Konto prüfen?
Nicht als Datei. Ohne Konto prüft die Seite des KI-Detektors eingefügten Text von 5 bis 250 Wörtern, bis zu dreimal am Tag. Für den Import von Dateien und Webseiten, für die Texterkennung aus Bildern und für Prüfungen mit bis zu 12.000 Zeichen brauchst du ein Konto.
Achtet der Detektor auf Formatierung oder Metadaten der Datei?
Nein. Er liest nur die Wörter des Textes im Editor. Schriftarten, Layout, Bilder, Kommentare, das Autorenfeld und das Programm, mit dem die Datei erstellt wurde, beeinflussen das Ergebnis nicht. Das heißt auch: Ein Ergebnis sagt nichts darüber, wie die Datei entstanden ist, sondern nur, wie ihre Formulierungen wirken.
