Prüf die Arbeit Abschnitt für Abschnitt
Eine Prüfung in Textumi nimmt bis zu 12.000 Zeichen an. Das ist meist ein Unterkapitel oder ein paar Seiten, kein ganzes Kapitel. Teil die Arbeit deshalb entlang ihrer eigenen Gliederung und prüf einen Abschnitt nach dem anderen, ob Bachelorarbeit, Masterarbeit oder lange Hausarbeit.
Jede Prüfung sollte ein zusammenhängendes Stück deines eigenen Textes sein. Ein Abschnitt mit einem durchgehenden Gedankengang liefert ein weit brauchbareres Ergebnis als eine Seite, die mitten im Satz abbricht.
Lass alles weg, was nicht dein eigener Fließtext ist:
- das Literaturverzeichnis und Fußnoten, die nur Quellen nennen;
- direkte Zitate, vor allem lange Blockzitate anderer Autorinnen und Autoren;
- Tabellen, Formeln, Code und die Beschriftungen von Abbildungen;
- Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Danksagung und Anhänge mit Rohdaten.
Zitate tragen den Stil anderer Menschen, und Literaturverzeichnisse sind von Natur aus formelhaft. Beides verzerrt das Ergebnis, ohne etwas über dein eigenes Schreiben zu verraten.
Fang mit den Abschnitten an, bei denen du dir am wenigsten sicher bist. Einleitung und Forschungsstand sind in fast jeder Abschlussarbeit die formelhaftesten Teile, deshalb wird dort am ehesten etwas markiert.
Importier deine Datei, statt sie zu kopieren
Im Arbeitsbereich kannst du eine Datei importieren, statt Text einzufügen: DOCX, PDF, ODT, RTF, TXT oder MD mit bis zu 10 MB. Textumi holt den Text aus der Datei, die Datei selbst wird nicht gespeichert.
Ein PDF braucht eine Textebene. Eine eingescannte Arbeit ohne Textebene enthält keinen Text, den man herausholen könnte. Für eine einzelne Seite, die du nur auf Papier hast, kann der Arbeitsbereich stattdessen den Text auf einem PNG- oder JPEG-Foto erkennen.
Eine importierte Arbeit ist meist länger, als eine Prüfung erlaubt. Behalte den Abschnitt, den du prüfen willst, entferne den Rest und wiederhole das mit dem nächsten Abschnitt.
Schreibst du in Word oder Google Docs, kannst du auch jedes Kapitel als eigene DOCX-Datei speichern. Dann gehört jedes Ergebnis eindeutig zu einem Kapitel, und du findest die Stellen zum Überarbeiten leichter wieder.
Was du mit markierten Passagen tust
Lies zuerst die Einstufung, dann die markierten Passagen. Textumi benennt das Ergebnis mit einer von fünf Einstufungen, von „Von Menschen geschrieben“ bis „KI-generiert“, und markiert bis zu drei Absätze ab 50 Wörtern, die am stärksten ins Gewicht fielen.
Eine Markierung auf deinem eigenen Text ist kein Urteil. Wissenschaftliche Prosa ist förmlich und konventionell, und genau solche Texte schätzen Detektoren am häufigsten falsch ein, besonders wenn sie in einer Fremdsprache geschrieben sind.
- Lies den markierten Absatz laut und frag dich, ob er etwas Konkretes sagt oder nur Offensichtliches wiederholt.
- Ersetze allgemeine Aussagen durch dein eigenes Material: das genaue Ergebnis, die Quelle, auf die du dich stützt, den Grund für deine Methode.
- Streich Standardübergänge und Füllwörter, die du nie benutzen würdest, wenn du den Punkt deiner Betreuerin oder deinem Betreuer erklärst.
- Bewahre die frühere Fassung des Absatzes auf, damit deine Entwürfe weiterhin zeigen, wie der Text entstanden ist.
Schreib einen klaren, korrekten Absatz nicht nur um, damit sich eine Einstufung verschiebt. Ein anderer Detektor kann denselben Text anders lesen, und wer einem Wert hinterherjagt, macht seine Arbeit leicht schlechter.
Haben dir KI-Werkzeuge bei Teilen der Arbeit geholfen, prüf, was deine Hochschule erlaubt, und leg diese Hilfe so offen, wie sie es verlangt. Wenn du einen Text mit einem Werkzeug umformulierst, den Humanizer eingeschlossen, ändert das nichts daran, woher der Text stammt.
Halte fest, wie du die Arbeit geschrieben hast
Wird deine Arbeit je infrage gestellt, wiegen die Spuren deines Schreibprozesses weit mehr als jedes Detektorergebnis, ob hoch oder niedrig. Fang damit schon beim ersten Entwurf an.
- Schreib in einem Editor mit Versionsverlauf, etwa in Word mit automatischem Speichern oder in Google Docs, und arbeite durchgehend im selben Dokument.
- Heb Gliederungen, Notizen, Daten, Rohfassungen und die Anmerkungen deiner Betreuerin oder deines Betreuers auf.
- Führe eine Quellenliste mit dem Datum, an dem du jede Quelle gelesen hast, zusammen mit den Dateien oder Notizen, die du dazu angelegt hast.
- Hast du KI-Werkzeuge auf erlaubte Weise genutzt, speichere die Prompts und Antworten und notiere, was du damit gemacht hast.
Ein Versionsverlauf, der zeigt, wie die Arbeit über Monate wächst, mit Streichungen, Korrekturen und Rückmeldungen, ist schwer zu bestreiten.
Die Regeln deiner Hochschule gehen vor
Hochschulen unterscheiden sich darin, was sie erlauben, ob sie selbst auf KI prüfen und was du erklären musst. Viele verlangen eine unterschriebene Eigenständigkeitserklärung, und manche verlangen, dass du jedes genutzte KI-Werkzeug angibst.
Lies die Prüfungsordnung deines Fachbereichs und alle Hinweise zu KI, bevor du mit dem Schreiben beginnst, und frag bei Unklarheiten deine Betreuung, am besten schriftlich.
Die Prüfung deiner Hochschule kann ein anderes Werkzeug mit einer eigenen Schwelle nutzen. Ein Ergebnis in Textumi sagt nicht voraus, was ein anderes System anzeigt, und keines der beiden Ergebnisse beweist, wer den Text geschrieben hat.
Textumi ist keine Plagiatsprüfung. Es schätzt ein, ob die Formulierungen KI-Texten ähneln, vergleicht deinen Text aber nicht mit veröffentlichten Quellen oder anderen Abschlussarbeiten.
Hausarbeit vor der Abgabe auf KI prüfenTextumi verantwortungsvoll nutzen
„Verlauf“ und Datenschutz bei deiner Arbeit
Eingereichte Texte und Ergebnisse werden verschlüsselt gespeichert. Die Erkennung läuft mit Textumis eigenen Modellen und Rechenkapazitäten, der geprüfte Text geht also nicht an einen externen KI-Anbieter.
In den Tarifen „Einzelperson“ und „Professionell“ bleibt jede Prüfung 30 Tage in deinem privaten „Verlauf“, und du kannst sie früher löschen. In den anderen Tarifen kannst du ein Ergebnis bis etwa eine Stunde nach Abschluss öffnen, kopier also alles, was du behalten willst: Danach ist es für dich nicht mehr verfügbar und wird innerhalb von 7 Tagen gelöscht. Bis dahin wird es verschlüsselt aufbewahrt, und nur die Administratoren von Textumi können es öffnen – für Support und zur Verhinderung von Missbrauch.
Textumi vergleicht deine Arbeit nicht mit den Arbeiten anderer, teilt deine Prüfungen nicht mit Hochschulen und nimmt deinen Text nicht automatisch in gemeinsame Trainingsdatensätze auf.
Häufige Fragen
Wie viel von meiner Arbeit kann ich auf einmal prüfen?
Eine Prüfung nimmt bis zu 12.000 Zeichen an, meist ein Unterkapitel oder ein paar Seiten. Prüf die Arbeit Abschnitt für Abschnitt entlang ihrer Gliederung und lass Literaturverzeichnis, lange Zitate und Tabellen weg. Ein vollständiger Abschnitt mit durchgehendem Fließtext liefert ein viel brauchbareres Ergebnis als eine beliebig herausgegriffene Seite.
Soll ich Zitate und das Literaturverzeichnis mitprüfen?
Nein. Zitate stammen von anderen Menschen, und das Literaturverzeichnis richtet sich nach einem festen Format. Beides verzerrt das Ergebnis, sagt aber nichts über dein eigenes Schreiben aus. Prüf nur deinen eigenen Text. Steht in einem deiner Absätze ein kurzes Zitat, kannst du es ruhig stehen lassen, denn im Ganzen fällt es kaum ins Gewicht.
Kann ich meine Arbeit ohne Konto prüfen?
Einen einzelnen Absatz kannst du ausprobieren. Ohne Konto nimmt der Detektor Texte von 5 bis 250 Wörtern an, bis zu drei Prüfungen am Tag, und zeigt die Einstufung. Für ganze Abschnitte bis 12.000 Zeichen, den Dateiimport und die markierten Passagen brauchst du ein Konto.
Sieht meine Hochschule, dass ich meine Arbeit mit Textumi geprüft habe?
Nein. Textumi gibt deine Prüfungen nicht an Hochschulen weiter, und dein Text wird in keine gemeinsame Datenbank aufgenommen. Bei den Tarifen „Einzelperson“ und „Professionell“ bleiben deine Prüfungen 30 Tage lang in deinem privaten „Verlauf“, und du kannst sie vorher löschen. In den übrigen Tarifen kannst du ein Ergebnis bis etwa eine Stunde nach Abschluss öffnen; danach ist es für dich nicht mehr verfügbar und wird innerhalb von 7 Tagen gelöscht. Bis dahin wird es verschlüsselt aufbewahrt, und nur die Administratoren von Textumi können es öffnen – für Support und zur Verhinderung von Missbrauch.
Meine eigene Arbeit wurde als KI markiert. Was nun?
Bleib gelassen: Förmliche wissenschaftliche Texte zählen zu den Textsorten, die Detektoren am häufigsten falsch einschätzen. Lies die markierten Passagen, und mach vage Stellen konkreter, wenn das den Text verbessert. Bewahre außerdem deine Entwürfe und deinen Versionsverlauf auf. Falls deine Hochschule Bedenken äußert, frag, welches Werkzeug eingesetzt wurde, und zeig, wie deine Arbeit entstanden ist.
Prüft Textumi auch auf Plagiate?
Nein. Textumi schätzt ein, ob die Formulierungen eines Textes KI-Texten ähneln. Es vergleicht deine Arbeit nicht mit veröffentlichten Aufsätzen, Websites oder anderen Abschlussarbeiten und kann deshalb weder abgeschriebene Stellen noch fehlende Quellenangaben finden. Dafür nutzt du die Plagiatsprüfung, die deine Hochschule anbietet oder empfiehlt.
Kann ich eine Arbeit prüfen, die nicht auf Englisch geschrieben ist?
Ja. Der Detektor verarbeitet viele Sprachen, darunter auch Deutsch. Am gründlichsten getestet sind Englisch und Ukrainisch. Die Detektoren für die übrigen Sprachen wurden mit einer kleineren Textauswahl trainiert und getestet, vor allem mit Prosa aus Wikimedia-Projekten. Deshalb liefert ein längerer Abschnitt ein stabileres Ergebnis. Bei einem unklaren Ergebnis in diesen Sprachen gehe besonders vorsichtig vor.
