Wie wir die Tools ausgewählt und verglichen haben
Textumi ist unser Produkt, und diese Seite haben wir selbst geschrieben. Lies sie mit diesem Wissen: Wir haben versucht, jedes Tool, auch unseres, nur danach zu beschreiben, was es über sich selbst angibt.
Wir haben Detektoren ausgewählt, auf die man in Deutschland wahrscheinlich stößt: verbreitete internationale Tools, deutschsprachige Detektoren und einen Schreibdienst, der bei Studierenden beliebt ist. Sie stehen in alphabetischer Reihenfolge. Die Reihenfolge ist keine Rangliste.
Jede Angabe stammt aus den Hilfeseiten, der Dokumentation oder von der Website des jeweiligen Tools und wurde am 19.10.2026 geprüft. Wo sich die Seiten eines Tools nicht aufrufen ließen oder einander widersprachen, vermerken wir das. Weil sich Preise oft ändern, nennen wir sie nicht. Schau stattdessen auf der Preisseite des jeweiligen Tools nach; für Textumi findest du sie auf unserer Seite mit den Tarifen.
Für diese Seite haben wir keinen Genauigkeitstest durchgeführt, und wir geben auch keine Genauigkeitswerte wieder, die Unternehmen über ihre eigenen Detektoren veröffentlichen. Jedes Unternehmen testet mit eigenen Texten, deshalb lassen sich diese Zahlen nicht miteinander vergleichen.
Die Detektoren auf einen Blick
Geprüft am 19.10.2026. Die Tabelle zeigt, was jedes Tool auf seinen eigenen Seiten angibt. „Siehe Website“ bedeutet, dass wir den Punkt dort nicht bestätigen konnten.
| Tool | Sprachen der Erkennung | Ohne Konto | Außerdem im Angebot | Erweiterungen, Apps, Connectors |
|---|---|---|---|---|
| Copyleaks | 30 Sprachen laut Dokumentation | Siehe Website | Plagiatsprüfung, API | MCP-Server |
| Detectora | Nur Deutsch | Bis zu 1000 Zeichen | Ausführliche Analysen nach der Registrierung | Nicht angegeben |
| GPTZero | Englisch und mehr als 20 weitere Sprachen | Bis zu 10.000 Zeichen pro Scan | Plagiatsprüfung, Writing Replay, API | Chrome-Erweiterung, Add-ons für Google Docs und Word |
| KIDetektiv | Deutsch | Ja, ab 80 Wörtern, mit Tageslimits | API | Nicht angegeben |
| Originality.ai | 31 Sprachen, darunter Englisch | 3 Scans am Tag mit je bis zu 2000 Wörtern | Plagiatsprüfung, API | Chrome-Erweiterung, Moodle-Plugin, MCP-Connector |
| Scribbr | Englisch; Premium ergänzt Deutsch, Französisch, Spanisch, Niederländisch | Englische Texte bis 500 Wörter | Plagiatsprüfung, Umformulierungstool | Nicht angegeben |
| Textumi | 20 Sprachen | 5 bis 250 Wörter, 3 Prüfungen am Tag | Humanizer mit Faktenprüfung | Chrome-Erweiterung, macOS-App für Macs mit Apple-Chip, MCP-Connector |
Was die einzelnen Detektoren bieten
Copyleaks
Copyleaks bietet KI-Erkennung und Plagiatsprüfung auf seiner Website sowie über eine API. Laut Dokumentation erkennt es KI-Texte in 30 Sprachen, darunter Deutsch, Französisch, Spanisch, Polnisch und Ukrainisch. Außerdem verarbeitet es Dokumente mit bis zu 2000 Seiten und stellt einen MCP-Server für Claude und andere KI-Tools bereit. Die Hauptwebsite ließ sich bei uns nicht öffnen. Diese Punkte haben wir deshalb nur in der Dokumentation bestätigt.
Copyleaks eignet sich für Teams und Entwickler, die KI- und Plagiatsprüfungen in vielen Sprachen brauchen und sie in ihre eigenen Systeme einbauen wollen.
Detectora
Detectora ist ein deutscher KI-Textdetektor, der ausschließlich mit deutschen Texten trainiert wurde. Er entstand aus einer Masterarbeit an der FH Wedel, und das Unternehmen dahinter wurde Anfang 2024 gegründet. Ein Eingabefeld für bis zu 1000 Zeichen funktioniert ohne Konto; für längere Texte und ausführliche Analysen musst du dich registrieren.
Detectora passt zu dir, wenn du ausschließlich deutsche Texte prüfst und ein Tool möchtest, das speziell für Deutsch entwickelt wurde.
GPTZero
Im Januar 2023 wurde GPTZero gegründet. Auf der Hilfeseite werden Englisch und mehr als 20 weitere Sprachen genannt, darunter Deutsch. Ohne Konto prüft GPTZero bis zu 10.000 Zeichen. Nach der Registrierung nimmt GPTZero auch längere Texte und Stapel von Dateien an. Darüber hinaus bietet GPTZero einen Plagiatsprüfer, eine Chrome-Erweiterung, Add-ons für Google Docs und Microsoft Word sowie Integrationen für Canvas und Google Classroom. Hinzu kommt Writing Replay, das zeigt, wie ein Dokument getippt wurde.
GPTZero eignet sich für Lehrkräfte, Schüler und Studierende, die direkt in Docs, Word, Chrome oder der Lernplattform ihrer Schule prüfen wollen. Auf unserer Vergleichsseite stellen wir es Textumi im Detail gegenüber.
KIDetektiv
KIDetektiv ist ein deutschsprachiger KI-Detektor, der ohne Anmeldung Texte ab 80 Wörtern prüft. Dabei gelten Tageslimits, solange du nicht die kostenpflichtige PRO-Version wählst. Außerdem bietet KIDetektiv eine API und verweist für englische Texte auf einen separaten Detektor.
KIDetektiv passt zu dir, wenn du deutsche Texte schnell prüfen und dafür kein Konto anlegen möchtest.
Originality.ai
Originality.ai führt 31 Sprachen für die KI-Erkennung auf, darunter Englisch und Deutsch. Ohne Konto kann man pro Tag drei KI-Scans starten, jeweils mit bis zu 2000 Wörtern. Hinzu kommen ein Plagiatsprüfer, ein Moodle-Plugin, eine API und eine Chrome-Erweiterung, die in Google Docs funktioniert. Ein MCP-Connector für ChatGPT und Claude gehört ebenfalls dazu; laut FAQ ist er an die Tarife Pro und Enterprise gebunden.
Originality.ai eignet sich für alle, die KI- und Plagiatsprüfung zusammen nutzen möchten, im Browser, in Google Docs oder aus einem KI-Assistenten heraus.
Scribbr
Scribbr ist ein Dienst rund um das wissenschaftliche Schreiben mit einem KI-Detektor und einer separaten Plagiatsprüfung. Auf scribbr.de prüft der KI-Detektor ohne Konto englische Texte mit bis zu 500 Wörtern. Die Premium-Version ergänzt Deutsch, Französisch, Spanisch und Niederländisch und nimmt Texte mit bis zu 100.000 Wörtern an.
Scribbr passt zu dir, wenn du für eine Haus- oder Abschlussarbeit neben der Plagiatsprüfung auch eine KI-Prüfung möchtest, vor allem bei englischen Texten.
Textumi
Textumi ist unser Produkt. Den KI-Detektor haben wir selbst entwickelt und abgestimmt. Die Detektoren für Englisch und Ukrainisch sind am längsten im Einsatz. Der Detektor ordnet einen Text einer von fünf Einstufungen zu, die von „Von Menschen geschrieben“ bis „KI-generiert“ reichen. Mit Konto zeigt er außerdem die Passagen, auf denen das Ergebnis beruht. Ohne Konto prüft er 5 bis 250 Wörter, und zwar dreimal am Tag. Mit Konto sind bis zu 12.000 Zeichen pro Prüfung möglich.
Im selben Konto formuliert der Humanizer einen Entwurf um. Bevor du das Ergebnis siehst, gleicht er Fakten, Namen, Zahlen und Logik mit dem Original ab. Textumi funktioniert im Browser, als Chrome-Erweiterung, als macOS-App für Macs mit Apple-Chip und über einen Connector für deinen eigenen KI-Assistenten. Textumi bietet weder eine Plagiatsprüfung noch Add-ons für Docs oder Word.
Textumi passt zu dir, wenn du einen Detektor und einen sorgfältigen Humanizer in einem Konto haben möchtest, im Web, auf dem Mac oder in deinem KI-Assistenten.
So testest du einen Detektor selbst
Veröffentlichte Genauigkeitswerte stammen aus den eigenen Tests der Unternehmen. Ein kurzer Test mit deinen eigenen Texten sagt dir mehr darüber, wie sich ein Tool bei genau den Texten verhält, die du tatsächlich prüfst.
- Sammle fünf bis zehn Texte, deren Herkunft du kennst: eigene Texte aus der Zeit, bevor KI-Tools verbreitet waren, und KI-Entwürfe, die du selbst in derselben Sprache und Textsorte erstellt hast.
- Lass jeden Text durch jeden Detektor laufen, der für dich infrage kommt, und nimm dabei jedes Mal den vollständigen Text statt einzelner Sätze.
- Sieh dir zuerst deine eigenen Texte an. Ein Detektor, der oft deine eigenen Formulierungen markiert, wird dir Ärger machen, ganz gleich, wie gut er KI-Entwürfe erkennt.
- Probiere einen kurzen und einen langen Text sowie einen leicht überarbeiteten KI-Entwurf aus, denn bei kurzen und überarbeiteten Texten sind sich Detektoren am seltensten einig.
- Wiederhole den Test nach ein paar Monaten. Detektoren und KI-Modelle verändern sich, und ein altes Ergebnis gilt dann womöglich nicht mehr.
So liest du das Ergebnis eines Detektors
Jeder Detektor, auch unserer, beurteilt die Formulierungen eines Textes, nicht wie er entstanden ist. Eine Einstufung oder ein Prozentwert ist die Schätzung eines Modells. Sie beweist nicht, wer den Text geschrieben hat, und ein Prozentwert gibt nicht den Anteil des Textes an, der generiert wurde.
Zwei Detektoren können denselben Text unterschiedlich beurteilen, weil sie mit verschiedenen Beispielen trainiert wurden und ihre Schwellen an unterschiedlichen Stellen setzen. Kurze, förmliche, übersetzte und stark überarbeitete Texte liefern überall die am wenigsten stabilen Ergebnisse.
Entscheide nie allein anhand eines Detektorwerts über die Arbeit eines Menschen. Sieh dir Entwürfe, Notizen und den Versionsverlauf an und sprich mit der Person, die den Text geschrieben hat.
Warum wurde mein Text als KI markiert?Wie KI-Detektoren funktionieren
Quellen und Marken
Quellen
- Dokumentation von Copyleaks, docs.copyleaks.com: unterstützte Sprachen der KI-Erkennung, technische Spezifikationen, MCP-Überblick. Geprüft am 19.10.2026.
- Startseite und Hintergrundseite von Detectora, detectora.de. Geprüft am 19.10.2026.
- Startseite, FAQ und Hilfeseite „What languages does GPTZero support?“ von GPTZero, gptzero.me und support.gptzero.me. Geprüft am 19.10.2026.
- Startseite von KIDetektiv, kidetektiv.de. Geprüft am 19.10.2026.
- Seite des AI Checkers, Hilfeseite zur mehrsprachigen Erkennung und MCP-Seite von Originality.ai, originality.ai. Geprüft am 19.10.2026.
- Seite des KI-Detektors von Scribbr, scribbr.de/ki-detector. Geprüft am 19.10.2026.
Alle Produktnamen sind Marken ihrer jeweiligen Inhaber. Textumi ist mit keinem der genannten Unternehmen verbunden und wird von keinem von ihnen unterstützt oder empfohlen. Textumi hat diesen Vergleich auf Grundlage öffentlicher Informationen verfasst.
Häufige Fragen
Welchen KI-Detektor sollte ich nutzen?
Geh nicht von einer Rangliste aus, sondern von deiner Situation. Überleg, welche Sprachen du brauchst und wie lang deine Texte sind. Brauchst du außerdem eine Plagiatsprüfung? Und wo schreibst du: im Browser, in Word oder Docs, auf dem Mac oder in einem KI-Assistenten? Teste dann zwei oder drei Tools mit Texten, deren Herkunft du kennst.
Wie zuverlässig sind KI-Detektoren?
Kein Detektor arbeitet fehlerfrei. Jeder markiert manchmal von Menschen geschriebene Texte und übersieht KI-Texte, am häufigsten bei kurzen, förmlichen, übersetzten oder überarbeiteten Texten. OpenAI hat 2023 seinen eigenen Klassifikator für KI-Texte wegen geringer Genauigkeit zurückgezogen. Sieh jedes Ergebnis als Anlass, genauer hinzuschauen, nicht als Urteil.
Kann ich einen Text ohne Konto prüfen?
Ja, bei mehreren dieser Tools geht das. Ohne Konto prüft Textumi dreimal am Tag Texte mit 5 bis 250 Wörtern. GPTZero scannt bis zu 10.000 Zeichen. Originality.ai erlaubt drei Scans am Tag mit jeweils bis zu 2000 Wörtern. Detectora nimmt Eingaben mit bis zu 1000 Zeichen an. KIDetektiv prüft ab 80 Wörtern und hat Tageslimits. Scribbr prüft englische Texte bis 500 Wörter. Die Grenzen ändern sich, also schau auf der jeweiligen Website nach.
Ist ein KI-Detektor dasselbe wie eine Plagiatsprüfung?
Nein. Eine Plagiatsprüfung sucht nach Passagen, die aus bestehenden Quellen übernommen wurden. Ein KI-Detektor schätzt, ob die Formulierungen KI-Texten ähneln. Mehrere Tools auf dieser Seite bieten beides, Textumi bietet nur die KI-Erkennung, und ein Text kann eigenständig sein und trotzdem nach KI klingen oder umgekehrt.
Von ChatGPT geschrieben? Kann ein Detektor das erkennen?
Ein Detektor wertet die Formulierungen des fertigen Textes aus, nicht seine Entstehungsgeschichte. Deshalb kann er nicht bestätigen, dass ein bestimmtes Modell ihn geschrieben hat. Der Detektor von Textumi nennt nie ein Modell, und wir haben ihn nicht eigens mit ChatGPT getestet. Jede Antwort eines Detektors ist eine Schätzung anhand des Stils und kein Beweis.
Warum steht Textumi auf dieser Liste, wenn Textumi sie geschrieben hat?
Weil Weglassen unser Interesse nur verstecken, nicht beseitigen würde, und weil es ein Detektor ist, den man wählen kann. Zudem sagen wir offen, dass es unser Produkt ist. Wir führen alle Tools alphabetisch auf und beschreiben jedes anhand der jeweils eigenen Seiten. Außerdem nennen wir, was Textumi nicht bietet, etwa eine Plagiatsprüfung oder Add-ons für Docs und Word.
